Materie ist nicht so fest wie sie scheint
Wenn Sie einen großen Stein aufheben, vermittelt das Gewicht Ihnen das Gefühl viel Materie in Händen zu halten.
Das ist aber nur eine Illusion.
Tatsächlich ähnelt dieser schwere Stein mehr einem Luftballon mit einem kleinen Staubkorn in der Mitte. Die "Hülle" dieses Luftballons besteht dann aus Elektronen, die auf immer wieder neuen Bahnen den Atomkern so schnell umkreisen, dass der Eindruck einer festen Oberfläche entsteht..
Der Kölner Dom
Die Grössenverhältnisse im Atom sind überraschenderweise so, daß wenn man ein Atom auf den Umfang des Kölner Doms vergrößern könnte, der Atomkern nur die Größe eines Kirschkerns hätte - mit Elektronen auf den Schalen, die ihrerseits nur ein Bruchteil so groß wären.
Der Kirschkern und die Elektronen würden aber dasselbe Gewicht auf die Waage bringen wie ein bis zur Decke mit Beton gefüllter Kölner Dom.
Das ist aber nur eine Illusion.
Der Kölner Dom
Was das für uns Menschen bedeutet
Wenn vom Kölner Dom nur Materie von der Größe eines Kirschkerns übrig bleibt, aus wieviel Materie bestehen dann Sie und ich?
Etwa zwanzigtausend Menschen würden gestapelt in den Kölner Dom passen. Sie alle zusammen teilen sich das kirschkerngroße Stück Materie, die so viel wiegt wie alle diese Menschen zusammen genommen.
Der Mensch ist also nicht massiv aus Materie, sondern eher so etwas wie eine Projektion, eine Illusion, die nur aus dem zwanzigtausendstel der Größe eines Kirschkerns besteht.
Quantenphysiker wissen das längst.
Was Sie auf dieser Seite gerade lesen, ist den Physikern schon seit fast hundert Jahren bekannt.
Wenn Sie das gerne einmal überprüfen möchten, können Sie das bei WIKIPEDIA, dem größten Nachschlagewerk im Internet, unter Atom (Kapitel 1 > Aufbau, 3. Absatz) nachlesen.
Quantenphysiker wissen das längst.